Referenz · Logistik

Maisel Transport & Logistik

Eine Spedition in dritter Generation, 80 Mitarbeiter, 40 Zugmaschinen. Zwölf Jahre lang war die Aussenwirkung kein Thema. Dann kam im August 2026 eine geförderte Beratung, und aus ihr ein kompletter Auftritt: Website in acht Sprachen, Sprachassistent für Bewerber, Aufkleber auf jedem LKW, neue Fotografie, eine animierte Bande im Stadion. Die ersten Bewerbungen kamen wenige Tage nach dem Start.

Bild: maisel-spedition.de, Startseite
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  • KI-Bilder
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Der Kunde

Maisel Transport & Logistik aus Creußen bei Bayreuth fährt seit 1948 Lastwagen. Heute führt Stephan Maisel den Familienbetrieb in dritter Generation: 80 Mitarbeiter, 40 IVECO-Zugmaschinen nach Euro 6, 50 Sattelauflieger, 10.000 Quadratmeter Lagerfläche, Schwerpunkt Getränkelogistik, nur Deutschland. Auf demselben Gelände in Ottmannsreuth betreibt die Familie mit Maisel Kraftfahrzeuge eine IVECO-Premium-Partner-Werkstatt und die LKW-Waschanlage Jumbo Wash.

Feuerpfeil begleitet Maisel seit 2008. Damals entstand die erste Website, 2011 wurde sie überarbeitet, dazu kamen über die Jahre Drucksachen und Fahrzeugbeschriftung. Lange Kundenbeziehungen sind bei uns die Regel, nicht die Ausnahme. Sie sind auch der Grund, warum dieses Projekt so schnell gehen konnte: Wir kannten den Betrieb, die Menschen und die Fahrzeuge.

Die Ausgangslage

Wer Fahrer sucht, konkurriert heute mit jeder Spedition in Europa. Maisel hatte gute Argumente: feste Fahrzeuge, sechs Arbeitszeitmodelle, keine Auslandstouren, eine Kollegin im Team, die Tschechisch und Slowakisch spricht, ein Nettogehalt, das man nennen kann. Nur wusste das niemand. Die Website war über zwölf Jahre alt, sprach ausschliesslich Deutsch, und Bewerbungen kamen über ein Formular, das abends und am Wochenende niemand las. Die Arbeitgebermarke existierte im Betrieb, aber nicht nach aussen.

Schritt 1: Die geförderte Beratung

Der Einstieg war keine Website, sondern ein Gespräch. Feuerpfeil ist beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle als Beratungsunternehmen registriert. Im August 2026 haben wir in einer geförderten Beratung zu Digitalisierung und Recruiting mit der Geschäftsführung den Ist-Zustand aufgenommen: Wo kommen Bewerber her, in welchen Sprachen, über welche Wege, was passiert nach dem ersten Kontakt, wo geht Zeit verloren.

Das Ergebnis war kein Gutachten für die Schublade, sondern eine Reihenfolge: zuerst die Bewerber erreichen, dann die Bearbeitung automatisieren, dann die Sichtbarkeit in der Region ausbauen. Aus der Beratung wurde der Auftrag für den Relaunch. Für kleine und mittlere Unternehmen können solche Beratungen mit bis zu 50 Prozent gefördert werden; ob und in welcher Höhe, entscheidet die Bewilligungsstelle.

Schritt 2: Eine Website, die acht Sprachen spricht

Die neue maisel-spedition.de läuft auf der Feuerpfeil Business Plattform und ist in acht Sprachen verfügbar: Deutsch, Tschechisch, Polnisch, Slowakisch, Rumänisch, Ukrainisch, Bulgarisch und Serbisch. Jede Sprache hat eigene Adressen und eine saubere Zuordnung für Suchmaschinen. Die Stellenanzeige ist als strukturierte Daten hinterlegt, damit Google sie als Job erkennt. Die Seite arbeitet ohne Cookies und ohne Einwilligungsbanner.

Die Karriereseite sagt, was Fahrer wissen wollen, in einem Satz: „Fahren Sie LKW für uns. Ohne Deutsch. Nur Deutschland." Die alte Contao-Seite wurde mit Weiterleitungen abgelöst, damit die Sichtbarkeit bei Google nicht verloren geht.

Die Karriereseite in zwei von acht Sprachen

Schritt 3: Mike, der Sprachassistent für Bewerber

Das Herzstück der Karriereseite ist Mike. Ein Fahrer drückt auf den Knopf und fragt, was er wissen will, in seiner Sprache, vom Handy, rund um die Uhr. Mike beantwortet Fragen zu Gehalt, Arbeitszeitmodellen, Fahrzeugen und Unterkunft, nimmt Name und Telefonnummer auf und legt die Bewerbung mit allen Angaben in die Pipeline der Disposition. Wer lieber schreibt, nutzt den Textassistenten. Nachfassen, interne Benachrichtigung und Bestätigung an den Bewerber laufen automatisch. Die Zusammenfassung kommt auf Deutsch an, auch wenn das Gespräch auf Rumänisch geführt wurde.

Mike ist eine Illustration, kein Foto und keine Kunstfigur mit Versprechen: Er sagt, was Maisel bietet, und verweist bei allem anderen an das Team.

Mike, gezeichnet für Maisel

Schritt 4: Der Aufkleber, der Fahrer anspricht

Die beste Werbefläche einer Spedition sind ihre Lastwagen. Auf dem Heck der Auflieger, unter dem grossen Maisel-Schriftzug, sitzt jetzt ein roter Kreis mit der Botschaft, die zählt: „3.500 € netto / Monat!", darunter „Scan · Chat" mit QR-Code und den Sprachkürzeln DE, CZ, SK, PL. Daneben steht Mike, die Illustration von der Karriereseite, Sonnenbrille, verschränkte Arme, Maisel-Jacke.

Wer hinter einem Maisel-LKW steht, an der Ampel, am Rastplatz, an der Rampe, scannt und landet bei Mike auf der Karriereseite. Sechzig Aufkleber sind im Einsatz. Der Aufkleber verbindet Strasse und Website in einer Handbewegung.

Aufkleber mit QR-Code am Auflieger

Schritt 5: Fotografie und KI-Bilder

Eine Marke braucht Bilder, die ihr gehören. Für Maisel haben wir das Gelände, den Fuhrpark, die Werkstatt und die Waschanlage fotografiert. Wo Motive nicht fotografierbar waren, etwa der rote IVECO S-Way in einer Szene, die es so nicht gibt, haben wir Bilder auf Basis eigener Referenzaufnahmen mit KI erzeugt. Diese Bilder sind auf den Seiten als KI-generiert gekennzeichnet. Für die Fotografie kommt im Herbst 2026 eine zweite Produktion mit Video für die Google-Unternehmensprofile hinzu.

Schritt 6: Die LED-Bande im Stadion

Arbeitgebermarke ist regional. Für das Hans-Walter-Wild-Stadion in Bayreuth, die Heimat der SpVgg Bayreuth, haben wir eine animierte LED-Bande gestaltet, in zwei Fassungen von fünfzehn und dreissig Sekunden. Sie zeigt Maisel als Arbeitgeber dort, wo Fahrer und ihre Familien am Wochenende sind.

Schritt 7: Die Werkstattmarke

Die Werkstatt und die Waschanlage haben eigene Kunden und eigene Suchanfragen. Deshalb bekam Maisel Kraftfahrzeuge mit maisel-iveco.de einen eigenen Auftritt mit Öffnungszeiten, Leistungen, Ansprechpartner und Anfahrt, und beide Betriebe je ein eigenes Google-Unternehmensprofil.

maisel-iveco.de: die Werkstattmarke

Das Ergebnis

Die ersten Bewerbungen kamen wenige Tage nach der Onlinestellung, die erste aus Marokko, geführt vom Assistenten, übergeben an die Disposition. Das Team spricht heute anders über den eigenen Betrieb, weil es ihn zum ersten Mal von aussen sieht, so wie Bewerber ihn sehen. Die Arbeitgebermarke Maisel ist sichtbar: auf der Strasse, im Netz, im Stadion.

Stephan Maisel, Geschäftsführer von Maisel Transport & Logistik
Foto: Irina Lauterbach

Wir hatten immer gute Argumente für Fahrer. Jetzt sieht man sie auch, auf jedem Auflieger, im Netz in acht Sprachen und samstags im Stadion. Dass die ersten Bewerbungen so schnell kamen, hat uns selbst überrascht.

Stephan Maisel, Geschäftsführer

Was übertragbar ist

Jeder Betrieb, der Menschen sucht, hat Argumente, die niemand kennt. Der Weg ist immer derselbe: erst zuhören und ordnen, dann die Bewerber dort abholen, wo sie sind, in ihrer Sprache und auf ihrem Gerät, dann die Bearbeitung so bauen, dass keine Bewerbung liegen bleibt. Und die Sichtbarkeit dort schaffen, wo die Zielgruppe wirklich ist, auch wenn das ein Rastplatz oder ein Stadion ist.

Leistungen aus einer Hand

  • Förderfähige Beratung
  • Positionierung als Arbeitgeber
  • Website in acht Sprachen
  • Sprach- und Textassistent
  • Bewerber-Pipeline und Automatisierung
  • Fotografie
  • KI-generierte Bilder
  • Fahrzeugaufkleber mit QR-Code
  • Animierte LED-Bande
  • Zweite Website für die Werkstatt
  • Google-Unternehmensprofile
  • Feuerpfeil Business Plattform mit laufender Betreuung

Beteiligt

Zeitleiste

  1. 2008

    Beginn der Zusammenarbeit

  2. 2011

    Überarbeitung der ersten Website

  3. August 2026

    Geförderte Beratung Digitalisierung und Recruiting

  4. September 2026

    maisel-spedition.de in acht Sprachen, Mike online, erste Bewerbungen

  5. September 2026

    maisel-iveco.de live

  6. Herbst 2026

    Fotoproduktion mit Video, LED-Bande im Hans-Walter-Wild-Stadion

In Zahlen

8

Sprachen auf einer Website

1

Sprachassistent, rund um die Uhr, vom Handy

60

Aufkleber mit QR-Code auf den Aufliegern

2

Websites, 2 Google-Profile, 1 Plattform

18

Jahre Zusammenarbeit, seit 2008